mercoledì, giugno 10, 2009

Basilica Santuario S. Luigi Gonzaga

San Luigi Gonzaga, Teschio del Santo

Castiglione delle Stiviere (Mantova)

Teschio del Santo - Crâne du Saint - Skull of the Saint - Schädel des Heiligen

Orazione a S. Luigi Gonzaga

San Luigi GonzagaO amabile San Luigi, la cui illibata purezza rese simile agli Angeli, e l'ardente amore a Dio eguagliò ai Serafini del Cielo, volgete su di me uno sguardo di misericordia. Voi vedete quanti nemici mi attornano, quante occasioni insidiano all'anima mia, e come la freddezza del mio amore a Dio mi metta a pericolo di offenderlo ad ogni pié sospinto e di allontanarmi da Lui, lasciandomi adescare ai fallaci piaceri di terra. Salvatemi Voi, o gran Santo... a Voi mi affido. Impetratemi Voi ardente amore a Gesù Sacramentato ed ottenetemi grazia ch'io sempre mi accosti al Banchetto Eucaristico con cuore puro e contrito, ripieno di fede viva ed umiltà profonda. Le mie comunioni allora saranno, come le furono per Voi, potente farmaco d'immortalità, soave profumo dell'eterno bacio di Dio. (P.A.)

Con approvazione ecclesiastica

lunedì, giugno 08, 2009

Madonna della Speranza, Giuliano di Roma (Frosinone)

Madonna della Speranza, Giuliano di Roma (Frosinone)

martedì, maggio 05, 2009

Gebet zum heiligen Leonhard von Porto Maurizio

S. Leonardo da Porto Maurizio

Edelster Held des Glaubens und neuer Apostel Italiens, hl. Leonhard! Hingeworfen vor dir, flehe ich um deinen mächtigen Schutz. Du genießest jetzt im Himmel den Lohn deiner heroischen Tugenden. Lege bei Gott Fürsprache ein für mich, der ich meines ewigen Heiles noch ungewiss, auf dieser Erde in bitterer Verbannung umherirre. Du besaßest einen so feurigen Eifer für das Heil der Seelen. Erbitte mir die Gnade, meine Sünden aufrichtig zu beweinen, sie durch heilsamen Buße zu sühnen und mein Leben standhaft zu beessern. Erlangemir vom gütigen Gott lebendigen Glauben, feste Hoffnung und brennende Liebe, so dass ich die Wirkungender göttlichen Barmherzigkeit im Leben und im Tode an mir erfahren möge. Amen.
Vater unser. Gegrüßt seist. Ehre sei dem Vater... für die Bekehrung der armen Sünder.

Mit Erlaubnis der kirchlichen Obrigkeit

mercoledì, marzo 18, 2009

Der heilige Kapuzinerbruder Ignatius von Laconi

Heiliger Ignatius von LaconiGEBET: Heiliger Bruder Ignatius! Der liebe Gott belohnte deine feurige Gottesliebe und nimmermüde Nächstenliebe mit himmlischer Herrlichkeit. Ich flehe in meinen Anliegen um deine mächtige Fürbitte. Du konntest im Leben nicht anders, als helfen und trösten. So viele Arme, Gottentfremdete, Kranke und besonders besorgte Mütter durften deine Hilfe erfahren. In seliger Anschauung Gottes vermagst du heute noch viel mehr. So hilf auch mir, ich vertraue auf dich. Amen.

Mit kirchlicher Druckbewilligung.

lunedì, marzo 09, 2009

Der heilige Peregrin Laziosi - Patron der Krebskranken und chronisch Leidenden

Leben des Heiligen Peregrin Laziosi (1265 - 1345)

Hl. Peregrin Laziosi, Patron der Krebskranken und chronisch Kranken1283, als Philippus Benitius. Ordensgeneral der Diener Mariens, versuchte, die Bürger von Forlì zum Gehorsam gegenüber dem Papst zurückzuführen, wurde er mit Schimpf und Schlägen aus der Stadt vertrieben. während Philippus für jene betete, die ihn schlugen,bereute der 18jährige Peregrin Laziosi seine Tat, da er einer von jenen war und eilte dem Heiligen nach, um Philipp reumütig um Verzeihung zu bitten, die dieser ihm großherzig gewährte. Dies bewirkte bei Peregrin eine tiefe und radikale Bekehrung und er bat mit wachsendem Eifer die allerseligste Jungfrau, ihm den Weg des Heiles zu zeigen. Der Eingebung des Hl. Geistes folgend, empfing er bald im Kloster Siena das Kleid des Servitenordens und weihte sich mit großem Eifer dem Dienst der Jungfrau. Seine Liebe zu Gott und zu maria trieb ihn zur stetigen Betrachtung in Gebet, Psalmen und Liedern. In der Linderung der Not der Armen war er von großer Nächstenliebe beseelt.
Mit 40 Jahren erkrankte er an einem Venenleiden, verbunden mit einem Knochentumor. Nach der Untersuchung beschloss der Arzt Paulus Salatius mit Zustimmung der Mitbrüder, das Bein abzunehmen.
In der Nacht vor der Operation schleppte sich Peregrin in den Kapitelsaal, um vor dem Bild des Gekreuzigten zu beten. Im Gebet sah er, wie sich Jesus vom Kreuz herabneigte und sein Bein heilte (siehe Bild). Als am Morgen der Arzt zur Amputation kam, fand er das Bein völlig unversehrt und geheilt.
Peregrin Laziosi wurde von Tag zu Tag vollkommener bis er 80jährig zu Gott heimkehrte.

Gebet zu Jesus, dem Gekreuzigten, in Krankheit

Jesus, unser Heiland!
An deinem gekreuzigten Leib trägst du die Leiden der Welt. Krank am Leib und mit bedrücktem Herzen komme ich zu dir. Wie sich einst der heilige Peregrin mit seinem wehen Bein zu dienen Füßen schleppte, komme ich heute zu dir. Mit ihm und wie er bitte ich: "Jesus, Sohn Davids, wie du den Aussätzigen rein gemacht und dem Blinden das Augenlicht gegeben hast, erbarme dich meiner." Du kennst meine Not, du siehst meine Bedrängnis, so sag ichvoll Vertrauen: "Herr, wenn du willst, kannst du mich heilen." Berühre mich mit deiner Hand, wie du die Wunde des Heiligen Peregrin berührt hast, damit mein kranker Leib Gesundheit wiedergewinne. Dir, o Jesus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, sei alle Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

Bitte an Maria für junge Menschen

Heilige Maria, du Mutter, Wegweiserin und Herrin des lieben, heiligen Peregrin, ich komme zu dir, wie er vertrauensvoll zu dir gekommen ist. Jungfrau der Verkündigung, Frau des neuen Bundes: Hilf den jungen Menschen, den Plan Gottes für ihr Leben zu erkennen und zu verwirklichen. Hilf ihnen, immer den Willen Gottes zu erfüllen. Mutter und Gefährtin des Gekreuzigten, Schwester auf dem Pilgerweg des Glaubens: Stütze die jungen Menschen in den Prüfungen des Lebens, stärke sie in Krankheit und Leiden, sei ihnen nahe in jeder Stunde! Heilige Jungfrau, in den Himmel aufgenommen: Beleite sie auf ihrem täglichen Weg zum Heil und zum Himmel, wo es keine Trauer, keine Tränen und kein Leid mehr geben wird. Amen.

Zum heiligen Peregrin für eine(n) Kranke(n)

Heiliger Peregrin, vertrauensvoll wenden wir uns an dich, damit du Fürsprache einlegst für unseren schwerkranken Bruder (unsere schwerkranke Schwester) ...
Du standest beim Kreuz des Herrn und lebst nun im ewigen Licht des Himmels! Bitte den auferstandenen Herrn, dass er seine milde Hand über ... breite und in (sie) von der Krankheit heile, unter der er (sie) leidet.
Du treuer Diener der Heiligen Jungfrau, bitte den Herrn der Herrlichkeit für ...
Der Herr möge die Macht seiner heilbringenden Liebe an ihm (ihr) erweisen und ihn (sie) von allen Leiden befreien.
Heiliger Peregrin, höre unser Gebet. Lege für unsere(n) liebe(n) ... Fürsprache ein, wie der Hauptmann des Evangeliums für seinen Knecht, wie Martha und Maria für ihren Bruder Lazarus, wie Maria für die Brautleute in Kana, damit ... die Wirkkraft deines Schutzes über die Armen und Kranken erfahre. Amen.

Zum heiligen Peregrin, dem sanftmütigen Jünger Christi

Heiliger Peregrin, unser Bruder und Freund, treuer Diener der Königin der Barmherzigkeit, höre gütig auf unsere Bitten.
In der Nachfolge Christi hast du dein ungezügeltes Temperament im beharrlichen Streben nach den Seligpreisungen des Evangeliums gezügelt: Bitte beim Herrn für uns, dass er alle Rachsucht, Zorn, Wut und alles blinde und verheerende Nachtragen von uns fernhalte.
Erlange uns, heiliger Peregrin, die Gnade, Anteil zu haben an der Sanftmut Christi, damit unser Denken wohlwollend und unser Wort versöhnend sei; dass unser Blick gütig sei und gelassen unser Benehmen, dass unsere Vorsätze friedvoll seien und nur das Gute in unserer Erinnerung bleibe. Nimm an, heiliger Peregrin, unser Lob und unsere Bitte, der du im wahren "Land der Verheißung", dem glorreichen Erbe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes lebst in Ewigkeit. Amen.

Wallfahrtsort Maria Weissenstein, I-39050 Deutschnofen (BZ) - Tel. 0471 615165 - http://www.weissenstein.it; e-mail: maria@weissenstein.it

giovedì, gennaio 22, 2009

Suor Anna Lapini - geborene Fiorelli

Anna Maria Fiorelli LapiniAm 27. Mai 1809 wurde sie als Kind einer einfachen Familie geboren. 1833 verzichtet sie, auf Wunsch ihre Eltern und nach dem Rat ihres Beichtvaters, auf ihre Absicht, sich Gott im Ordensstand zu weihen, und heiratete Giovanni Lapini. Schon 1842 wurde sie Witwe.
Nachdem sie ihre erste Absicht wieder aufgenommen hatte, sieht man sie bereits 1844 durch die Straßen von Florenz gehen, gedrängt vom Eifer "allen alles zu sein".
Als Tochter des heiligen Franziskus von Assisi fühlt sie sich in der großen Liebe zum "Gekreuzigten" ständig zu den "Gekreuzigten", den Geringsten ihrer Zeit gesandt.
Als sie am 15. April 1860 starb, bestanden bereits 37 Kommunitäten mit dem Auftrag, den Nächsten zu dienen; vor allem der Frau des Volkes, ohne Bezahlung zu empfangen; den eigenen Lebensunterhalt durch "die tägliche Arbeit zu bestreiten, ohne jede Absicherung; ein Leben der Gemeinschaft zu führen nach dem "Beispiel des heiligen Franziskus", als er begann, mit seinen Brüdern zusammenzuleben.

Zur Mitteilung von Gebetserhörungen wende man sich an:
Suore Stimmatine, Via del Forte Trionfale, 26, I-00135 Roma (Italia) - Tel. (06) 33.49.92

GEBET

Vater, durch Deinen Geist erweckst Du zu allen Zeiten treue Diener zur Verwirklichung Deines Heilsplanes. Wir danken Dir, dass Du Schwester Anna Lapini eine besondere Liebe zu Deinem gekreuzigten Sohne Jesus geschenkt hast, den sie geliebt und dem sie gedient hat in den "wahrhaft Stigmatisierten" ihrer Zeit: den Ärmsten und Verlassensten. Gewähre auch uns diesen wahren und tatkräftigen Eifer. Durch ihre Fürsprache bitten wir Dich um die Gnade..., die uns sehr am Herzen liegt. Amen.

venerdì, luglio 25, 2008

Maria Weißenstein in Südtirol

Kurze Geschichte des Ursprunges der berühmten Wallfahrt zur schmerzhaften Mutter Gottes Maria zu Weißenstein in Südtirol

Maria Weissenstein, 3. Säkularfeier 1853Weißenstein, eine der höheren südöstlich von der Handelsstadt Bozen, und 4 leichte Stunden ober Leifers liegende Alpengegend, hat seinen Namen von den weißen Felsenwänden, die sich in seinem Hintergrunde erheben, und sich bis zum Joche Grimm hinziehen. In dieser Alpengegend lebte vor 300 Jahren ein wackerer Landmann Leonhard; er war Besitzer eines ausgedehnten Gutes, und weil sich sein Haus an den Abhang einer weißen Felsenwand lehnte, wurde er gewöhnlich der Weißensteiner genannt, welchen Zunamen noch Viele in der Umgegend heute zu Tage führen. Dieser einfältige, gerade und gerechte, und von seinen Nachbarn darum geehrte Mann gerieth aus unbekannten Ursachen in einen Wahnsinn, er sich öfters zur Raßerei steigerte, daß seine eigene Familie sich gezwungen sah, ihn 3 Jahre lang einzuschließen. In den engen düstern Mauern des Gefängnisses, worin er mit Ketten gebunden lag, kehrte bisweilen, wie er später es selbst bekannt haben soll, sein Bewußtsein zurück, und in diesen lichten Augenblicken kam ihm jedesmal vor, als würde ihm von der gebenedeiten Gottes-Mutter der Auftrag gegeben, auf der Höhe, wo seine Wohnung stand, ihr zur Ehren eine Kapelle zu erbauen. Leonhard achtete des ihm von selber gegebenen Auftrages nicht, die Augenblicke seines geistigen Dämmerlichtes verschwanden allmählig, und der Wahnsinn steigerte sich bis zur Tobsucht. In einem heftigen Anfalle von Tobsucht war es ihm einmal sogar gelungen, der Ketten los zu werden, und aus dem Gefängnisse zu entfliehen. Er floh in den nahen an sein Haus stoßenden Wald nun die Einsiedelei genannt, der von allen Seiten von felsigen Abgründen umgeben ist; da hatte er das Unglück hinunterzustürzen ohne eine Schaden zu nehmen, er schien vielmehr von seinem Irrsinn völlig genesen. Als er aber einen Ausgang suchte, um wieder nach Hause zu kommen, soll ihm die Gottesmutter erschienen sein ihn tröstet, und ihm eine völlige und beständige Gesundheit versprochen haben mit der Versicherung, daß seine Angehörigen ihn nach neuntätigem bangen Suchen allhier finden, und er während dieser Tage weder der Speise und des Trankes noch des Trostes ermangeln würde. Als ihn die Seinen nach langem allortigen Suchen wirklich am neunten Tage ganz unverletzt, gesund und von allem Irrsinn befreit gefunden, und mit Freuden nach Hause geführt hatten, erzählte er ihnen seine wunderbare Rettung, wie oft ihm Maria erschienen, wie sie ihn getröstet, und wunderbar erhalten habe. Nach Hause zurückgekehrt betrieb er die Geschäfte des Hauswesens, das während seiner Geisteskrankheit stark gelitten hatte, wieder mit solcher Sorgfalt, daß sich sein Wohlstand in Kürze steigerte. Die Sorge für das Zeitliche lies ihn aber den ihm von der Mutter Gottes gegebenen Auftrag, zu ihrer Ehre eine Kapelle zu bauen, vergessen: daher fiel er wieder in den vorigen Irrsinn und Raserei. Als er jedoch von diesem Rückfalle wieder zu sich gekommen war, gedachte er mit Ernst an den Auftrag der Himmelskönigin. Er säumte nun nicht mehr, ging an den Ort, wo ihm Maria die Kapelle zu bauen befohle, nahe bei seinem Hause, wo öfters ein ungewöhnliches Licht zur Nachtzeit gesehen worden sein soll. Es war im Jahre 1553, da griff er eifrig an das Werk, und während er, um den Grund zum Unterbau zu graben, den Boden aufschaufelte fand er in geringer Tiefe ein aus weißem Stein niedlich gearbeitetes kleines Bild, welches die schmerzenreiche Mutter darstellt. Wie dieß Bild an diesen Ort gekommen, ist ganz unbekannt. Leonhard wurde durch dieses gefundene Bildniß sehr erfreut. Die Kunde davon verbreitete sich schnell in der ganzen Umgegend, es fanden sich viele hilfreiche Hände, der Bau der kleinen Kapelle, wie selber noch jetzt linker Hand im Vorhofe der hiesigen Kirche zu sehen ist, war in kurzer Zeit vollendet, das gefundene Bild in derselben aufbewahrt und verehrt. Zum Gebet pflegte der fromme Leonhard gewöhnlich das Volk durch ein kleines Glöcklein zu versammeln, welches nachher noch immer den Namen Leonhards-Glöcklein hatte. Weiters ist von dem Leonhard Weißensteiner nichts bekannt, als daß er nachdem gefundenen schmerzhaften Bildnisse und der Erbauung der Kapelle seiner Haushaltung entsagt, ein eifriger Diener Mariens geworden, und bis an sein Lebensende im Dienste Mariens ausgeharrt habe. Er soll in der Curatie Petersberg begraben liegen.
Maria Weissenstein, 3. Säkularfeier 1853Die Andacht zur schmerzhaften Mutter Gottes verminderte sich nach dem Tode ihres eifrigen Dieners Leonhard nicht, sie vermehrte sich vielmehr immer mehr, und jedes Jahr stieg die Zahl der Wallfahrer, die von weiter Ferne nach Weißenstein kamen, Marien ihre geistigen und leiblichen Anliegen zu klagen; besonders haben viele Gemüthskranke allda ihre Genesung wieder erlangt. Weil nun die zuerst von Leonhard erbaute Kapelle bald zu klein wurde, so wurde im Jahre 1561 zu selber eine Kirche hinzugebaut, die auch bald wieder wegen dem immer häufigeren Besuche zu klein wurde. Daher wurde selbe 1638 abgebrochen, und durch milde Beiträge der Wallfahrer die gegenwärtige Kirche aufgeführt, die im Jahre 1654 von innen vollendet, und 1673 eingeweiht wurde. Die geistlichen Bedürfnisse der Wallfahrer besorgte durch viele Jahre ein Benefiziat bis 1718, in welchem Jahre durch päpstliche und kaiserliche Bewilligung, und Bestätigung von Seite des Hochwürdigsten Domkapitels zu Trient und der gräflichen Khuen'schen Gerichtsherrschaft zu Deutschnofen der Orden der Diener Mariens am 24. November eingeführt wurde. Die ersten Ordenspriester fingen schon 1719 das Klostergebäude an, welches in 3 Jahren vollendet wurde. Der Orden erbaute selbst theils durch Beiträge der übrigen Klöster nicht nur der Tiroler Provinz, sondern auch der von Böhmen und Oesterreich, theils durch Sammlungen und freiwillige Beiträge von Wohlthätern, unter denen besonders die Stadt Bozen obenan zu stehen verdient. Für den Unterhalt der Ordenspriester und der Kirche wurden verschiedene Stiftungen gemacht, von denen nur Johann Paul und Maria Wittwe von Ingram, Johann Graf von Khuen, Johann von Gumer, Anna von Wißenegg, Franz von Kager und Michael Zenner erwähnt werden. Da im Jahre 1753 das zweite Säkulum der Erfindung gefeiert wurde, wurde die Kirche erneuert und verschönert. Als das Kloster 1787 aufgehoben wurde, wurde selbes sammt den zwei Höfen und der Kirche um den Pries gegen 8000 Gulden von einem Privaten zu Bozen ersteigert, der aber freiwillig vieles zerstörte, vieles vernachlässigte, und dadurch doch verhinderte, daß es nicht eine vollständige Ruine wurde, wie es sonst mit den hochgelegenen Klöstern zu thun beantragt war. Im Jahre 1836 brachte der Serviten-Orden das Kloster, durch milde Beträge unterstützt, wieder käuflich an sich, und unterließ nicht, nach Kräften Kirche und Kloster zu restauriren, und würde der durch Brand verursache Bau der Oekonomiegebäude seine Kräfte nicht zu sehr erschöpft habe, so würde die Renovirung noch weiter vorgeschritten sein. Dessen ungeachtet wurde zur würdigen Feier des dritten Säkulums der Hochaltar neu gefaßt und vergoldet, auch eine neue Orgel angeschafft und somit das Möglichste gethan, um auf würdige Weise die Erinnerung an die duch 300 Jahre an diesem Orte ertheilten Gnaden der Schmerzensmutter zu begehen.

Aus: Kurze Geschichte und Gebete zur schmerzhaften Mutter Gottes Maria Weißenstein. Ein Andenken an die dritte Säkularfeier seit Auffindung des Gnadenbildes gehalten vom 16. bis einschließlich 24. August 1853. Bozen. Druck und Verlag der J. Eberle'schen Buchdruckerei.